Oh My Gosh!
Wer hätte denn vor neun Monaten geglaubt, dass die Zeit mal so schnell rumgehen würde und dass ich mich doch wirklich schon in der letzten Woche meines grossen USA-Abenteuers befinde. Momentan hocke ich gerade über meinen diversen Aufzeichnungen dieses Semesters und bereite mich auf die Finals, die finalen Klausuren und Hausarbeiten vor und freue mich schon darauf, dass ich am Dienstag mit dem Spökes durch bin. Am Mittwoch steig ich dann nämlich in den Flieger und dann gehts zurück ins „Old Europe“, den alten Kontinent, das Land der Minimallative
Die letzten Wochen sind an mir vorbeigerauscht und jetzt heisst es bald Abschied nehmen von all den netten (und auch weniger netten) Menschen, die mir hier über den Weg gelaufen sind. Am Samstag (wenn hoffentlich das Wetter wieder gut ist) wird es eine schöne Abschiedfeier auf der Wiese vor meinem Dorm geben und dann werde ich wohl erst so richtig begreifen was für ein geniales Jahr ich hier verbracht habe…
Ach, wie werde „Root Beer-Floats“ (Root Beer und Vanille-Eis), Ben and Jerry’s (Ja, das gibts in Deutschland zwar auch, aber wer bezahlt denn bitte schon sechs Euro fürn Becher Eis?), „Peanut Butter and Jelly Sandwiches“, ESPN Sportscenter, typisch amerikanische Sportarten (NFL, College-Football, Eishockey, Basketball und manchmal sogar Baseball, denn das habe ich jetzt ausreichend verstanden), SUVs, unorthodoxe Bücherreiöffnungszeiten (Hallo Deutschland, hier darf gerne mal kopiert werden), Werbung für Girls Gone Wild (Viel besser als alle Sexy Sport Clips aufm DSF), meine Freunde aus dem Gym, die Hitler und Arnold Schwarzenegger-Anspielungen (Die kommen zwar nicht aus Deutschland, aber egal…), „Oh My Goshs“ (dazu später mehr), das Cheerleaderinnentraining und die sehr klugen Cheerleaderinnen („You are German?„ „-Yes, I am from Berlin!“ „Oh, I thought you were from Germany!“) , meinen schnarchenden Roommate und seinen Hang zur Flüssignahrung („You can’t use the fridge…sorry…I made a liquor run!“) , die Anrufe meiner Eltern („Wieso es ist doch jetzt schon 16 Uhr in Bremen…“), ein Badezimmer mit drei anderen Typen zu teilen, meine Bienen und den Honig, das Leben auf dem Campus an sich, vermissen.
*Mayo, Hot Dog-Relish und lecker Baileys und der Tag ist Dein Freund!


Mai 4, 2007 um 9:48
Peanut Butter Jelly Time