
Bloody Wednesday???
Wurde gegen 4.30 von meinem Zimmerkollegen aus den allerschönsten Träumen gerissen, als dieser nämlich volltrunken aus einer Diskothek wiederkam. Zu diesem Zeitpunkt war mir allerdings noch nicht bewusst, dass mein irischer Kollege in argen Schwierigkeiten steckte, da er sich zu diesem Zeitpunkt noch in irgendeiner Ausnüchterungszelle in Norfolk befand.
Nennt es männliche Intuition, aber irgendwie habe ich gestern Abend schon geahnt, dass irgendetwas passieren würde. Eine fünfköpfige Gruppe hatte sich nämlich dazu entschlossen diesen schnöden Mittwochabend durch einen Besuch in der von mir zuvor schon beschriebenen Diskothek/Bar aufzuwerten. Ich lehnte dankend ab und widmete (so wie es sich für einen ordentlichen Studenten ja auch gehört) mich der israelischen Aussenpolitik zwischen 1949 und 1954 in meinem Zimmer.
Währenddessen began die Gruppe damit sich auf die kommenden Stunden in dem „Fun-Tempel“ mental vorzubereiten und trank deliziösen Wodka aus der Plastikflasche (Wenn schon, denn schon…) und leckeren Whiskey aus dem 2 Liter Kanister. Schade, dass ich nicht dabeigewesen bin
Irgendwann muss ich dann wohl eingeschlafen sein und erst im Laufe des heutigen Tages wurde mir das ganze Ausmass der Affäre „Kleeblatt“ bewusst. Aufgrund seines arg angeschlagenen Zustandes hat sich dann nämlich unser irischer Freund mitsamt seines gefälschten Ausweises aus der Dikothek begeben, um dort dann etwas frische Luft zu schnappen. Irgendwie muss er am Rande dieses Ausfluges wohl mit einem sehr freundlichen Polizisten ins Gespräch geraten sein, in welchem ihm der Polizist dann anriet sich von der Diskothek so schnell wie möglich zu entfernen ( „Go Home!“ oder so ähnlich). Doch diesem Vorschlag kam er leider nicht nach und wurde ohne grossen Umwege mal verhaftet.
Dann muss wohl auch ziemlich schnell rausgekommen sein, dass irgendjemand (Wer war das bloss?) ihm zuvor wohl seinen Ausweis geklaut hatte, das Geburtstadum fälschte und dann den Ausweis wieder zurück ins Portemonnaie schmuggelte oder so ähnlich. Nach einer erholsamen Nacht in der Ausnüchterungzelle ist der Ire nun wieder auf dem Campus und alle freuen sich mit ihm, aber dooferweise folgt dieser „ganz besonderen“ Begegnung jetzt nun noch ein Prozess vor dem örtlichen Gericht im März.
Also: Daumen drücken und vielleicht BONO mal ne Email schicken, der kümmert sich doch um die Bedürftigen dieser Welt!!!
Verfasst von maxva