Geschmackssache

Januar 14, 2007


Geschmacksverbrechen Nr 1


Geschmacksverbrechen Nr 2


Geschmacksverbrechen Nr 3

Tja, wie versprochen widme ich mich nun mal dem sehr sensiblen Thema „Kleidung“. In einigen vorigen Blogeintraegen bin ich darauf ja schon ein bisschen eingegangen, aber nun wird es Zeit mehr ins Detail zu gehen.

Bildbeispiel Nr 1 veranschaulicht die gaengige Urlaubs-/ Freizeitkleidung eines grossen Anteils aller Amerikaner: Schirmmuetze fuer den ultimativen Sonnenschutz, Hawaii-Hemd um die lockere Grundeinstellung zum Leben zu simulieren, denn das Hawaiihemd verkoerperlicht die Kontakfreundlichkeit und gute Laune des Traegers. Die Gesamterscheinung wird gerne durch beige Khaki-Shorts und blitzeblanke Tennisschuhe abgerundet, denn wenn einem 2/3 des Koerpers schon egal sind, warum sollte man sich dann bitteschoen um das letzte Drittel kuemmern? Nicht vergessen darf man natuerlich auch die formschoene Bauchtasche und den Haengegurt fuer den Camcorder, mit dem dann der ganze Urlaub lueckenlos dokumentiert wird. Vetreter dieses Kleidungsstils waren in Las Vegas in der klaren Ueberzahl, aber keine Sorge, man kann diese auch in jeder mittelpraechtigen Kleinstadt antreffen, denn laesst man Camcorder und Fotoapparat weg, so erhaelt man auch einen 1A Wochenendschick. Einfach schoen!!!

Bidlbeispiel Nr 2 veranschaulicht eine gaengige Problematik. Ich nenne sie das „Mucki-Man-Syndrom.“ Dieses Syndrom wird durch ueberproportionelles Krafttraining hervorgerufen und ist sehr verbreitet. Wenn man nun versucht einen 50-Arm in einen Anzug von der Stange zu stecken, dann sieht das immer klasse aus und macht einiges her. Die Gesamterscheinung wird oftmals dann auch noch eine grausame Krawatte abgerundet, die so aussieht als wenn der Traeger sie bei einem KiK-Raeumungsverkauf in Deutschland umsonst bekommen haette. Obendrauf kommt noch (darf man auf keinen Fall vergessen), dass Anzuege oftmals auch mal gerne nicht in konservativen Farben wie grau, blau, schwarz getragen werden, sondern es schonmal gerne baby-blau sein darf. Uaaarrghhhhhhhhhh!!!

Bildbeispiel Nr 3 veranschaulicht wie sich die amerikanischen Girls zu besonderen Anlaessen gerne kleiden. Diese Kleider sind ein wahres Polyester-Paradis mit puffigen Puff-Aermeln und tiefen Auschschnitte fuer noch tieferer Einblicke (nicht immer vorteilhaft), sowie geile Farbenkombinationen wie rosa (besonders passend wenn man dann auch noch selbst aussieht wie Schweinchen Schlau), auch gerne baby-blau (soll wohl unschuldig wirken?) oder gelb, gruen, etc. Himmelhilf!!!

I am ugly too