Januar 30, 2007

DOOF?
Oh Mannsen,
in einem meiner Kurse („Arab-Israeli Conflict“) sitzt ein Mädel, die ist echt mal „sehr klug“. Warum müssen Menschen, auch wenn sie von einem Thema so mal überhaupt gar keine Ahnung haben, trotzdem immer und permanent reden? Traumberuf Moderator?
Vielleicht denken sie, dass sie sich somit interessanter machen können, indem sie einfach ein unglaubliches Fachwissen vorgaukeln (Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts!). Na ja, dieses Individuum auf jeden Fall meldete sich alle fünf Minuten und liess den Rest des Kurses an ihrer persönlichen Sicht teilhaben und das war total schön, da sehr detailliert und absolut tiefgründig.
„Like the Israelis, oh my gosh, they had nowhere to go,…“
„Like the Arabs, oh my gosh, they could have helped each other more,..“
Ich denke, dass meine aktuelle Lektüre (Tom Wolfe „I Am Charlotte Simmons“; was für ein grossartiges Buch) auch zu einer besonderen Sensibilisierung meinerseits in der Benutzung der „Like- und OhMyGosh-Phrasen“ geführt hat. Denn ist es hier absolut gängig in jeden zweiten Satz ein „Like“einzustreuen und somit den Satz schier endlos lang werden zu lassen und vom eigentlich sehr kläglichen Informationsgehalt abzulenken.
Oder man fügt ein niedliches „Oh My Gosh!“ein, denn „God“ zu sagen wäre ja Gotteslästerung! (Nee, is klar!)
*LIKE, OH MY GOSH*
Kommentar schreiben » |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 28, 2007

Nee, is klar!!!
Hilfe, ich war in einer amerikanischen Discothek (oder was auch immer das gewesen sein soll) und ich weiss gar nicht gar nicht wo ich anfangen soll.
Die Bar war eigentlich ganz nett gelegen (so am Wasser halt, besser gesagt, so am Hafen von Norfolk), aber das war glaub ich auch schon alles. In der Disco war als wir gegen 10 Uhr ankamen noch exakt gar nichts los. Nur ein paar traurigdreinblickende Mitvierziger standen am „Buffet“ (Käsepieker, undefierbare Tunke und eigenartig frittierte Fettkringel) und jagten sich einige Longdrinks aus Plastikbechern in die Birne .
Auf dem mechanischen Bullen in hinteren Teil des „Gute Laune-Tempels“ reiten abwechselnd irgendwelche dicken Mamas, die sich nur mit sehr viel Mühe auf den Bullen hieven und dann nach einem ungefähr dreisekündigen Intermezzo den Bullen in sehr artistischer Art und Weise wieder verlassen. Hinter den zahlreichen Bars arbeiten ein paar überdurschnittlich gut ausgestattete Blondinen (wenn da mal richtig in die Zukunft investiert wurde?), die den Standartbesucher zum Trinken anheizen sollen, doch das ist eigentlich gar nicht nötig. In dem Etablissement ist nämlich rein gar nichts los und der DJ, wenn er mal nicht ins Mikro brüllt und die Songs mitzusingen versucht, zerstört jeden Ansatz von guter Laune indem er alle Songs nur ca. 2 Minuten anspielt und dann gekonnt in den nächsten Song „faded“.
Die Bar Norfolk hat den Charme einer deutschen Grossraumdiskothek in der gerade eine „Mallorza“-Tribute Party stattfindet und die volltrunkene Bauernmeute auf einen Aufritt von Micky Krause wartet, um dann gemeinsam den „Zehn nackten Friseusen“ zu huldigen und mal so richtig “abzufeiern“(woraus setzt sich dieser Begriff eigentlich zusammen? Feiern und reihern?).
Nach und nach füllt sich der Laden, aber es wird nicht besser und eher das Gegenteil von „besser“ trifft ein. Nach ein paar Songs fordet der DJ die weiblichen Gäste zum Tanz auf der Bar auf, denn es ist ja schliesslich auch Ladies Night (besitzt der Begriff „Lady“ nicht normalerweise etwas vornehmes, graziles,…?) . Mir wird vom Zugucken schlecht und beinahe verliere ich das Bewusstsein, denn soviele schöne Menschen habe ich lange nicht mehr gesehen.
Es wird Zeit zu gehen und ich beschliesse, dass ich hier jetzt jede Woche hinkommen werde, denn das Motto des Clubs „No Attitude, No Theme! -Bar Norfolk“ (und wo habt ihr das „No Fun“ gelassen) trifft den Nagel auf den Kopf.
Kommentar schreiben » |
Der Amerikaner an sich |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 27, 2007

23 ist voll cool, ey!!!
Weil ich doch heute Geburtstag hab und das auch noch in Amerika!
Der 23. ist ein ausserdem ein unglaublich cooler Geburtstag, weil:
- die Quersumme jetzt 5 und nicht mehr 4 ist
- weil man rein statistisch gesehen nur noch 45.37 Jahre als deutscher Mann zu leben hat
- weil man fast schon Mitzwanziger geschimpft werden darf
- weil man im Bus jetzt nicht mehr platzmachen muss
- weil man in den USA jetzt schon seit zwei Jahren weggehen hätte dürfen (Häh? Egal!)
Werde mich heute das erste Mal ins verrückte Nachtleben von Norfolk aufmachen und anschliessend natürlich darüber berichten, wenn es überhaupt was zu berichten gibt. Bisher habe ich hier schon eine leckere Torte auseinandergenommen und mich über die diversen Care-Pakete aus Germany hergemacht!

EIS DARF AUCH NICHT FEHLEN!!!
Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche aus „Old Europe“!
Kommentar schreiben » |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 26, 2007

—-ZU LAUT —-
So, nachdem ich eigentlich schon längst ins Bett gehen wollte, muss ich nun mal eben hier kurz nochmal meinen Dampf ablassen.
Ok, ich verstehe ja, dass wenn man sich ca. vier lange Wochen nicht gesehen hat, man sich durchaus über ein Aufeinandertreffen mit den „allerbesten Freunden“ („You’re my best friend!“) freuen darf. Aber muss sich das dann auch über den ganzen Tag ausbreiten, muss man losquiken wie ein Schwein vor dem finale Bolzenschuss und sich drücken wie ein zusammengeführtes Liebespaar bei „Nur die Liebe zählt“? Scheinbar muss man das! Und alles nur weil irgendein Typ oder ein Mädel wieder auf der Bildoberfläche auftaucht?
B-O-R-I-N-G
Leider wird auch während der Kurse permanent von den tristen Ferienerlebnisse detailliert erzählt und die Professoren freut das sogar. Fehlt nur noch, dass jeder sonen Bauklotz in der Hand hält und man sich im Stuhlkreis hinsetzt und sich erstmal über die Vorkommnisse des Wochenendes berichtet. („Einmal als ich im Ferienlager war,…“)
Während meines letzten Kurses (Nightclass von 6-9 p.m.) kommt ein von mir schon liebgewordenes Ritual hinzu: Hinter mir sitzen zwei „Profi-Sportler“aus dem Baseballteam und rotzen abwechselnd ihren Kautabak in eine leere Plastikflasche, die beide sich brüderlich teilen. „Spuck-Klatsch-Spuck-Klatsch“, so geht es sage und schreibe 90 Minuten und ich verliere beinahe die Geduld. Langsam sammelt sich die braune Brühe in der Flasche und es beginnt nun auch noch nach Tabak zu riechen. Zum Glück können die beiden Hohlbirnen aber aufgrund des Tabaks nicht besonders viel sagen und ich versuche mich wieder auf den Unterricht zu konzentrieren. „Spuck-Klatsch-Spuck-Klatsch“
Warum stelle ich mich eigentlich so an?
Als Deutscher kennt man sich mit dieser eigenartigen Aktivität eigentlich seit dem skandalträchtigen Auftreten der Tulpen-Terroristen und Wohnwagen-Weltmeister bei der WM ‘90 ganz gut aus (Frank „Das Lama“Rijkaard lässt grüssen). Nach endlosen 90 Minuten endet der erste Tag des Spring Semesters gegen 20.30 Uhr und ich freue mich schon auf den morgigen Tag!
Warum?
1 Kommentar |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 24, 2007

WER ÜBERLEBT DIESES SEMESTER?
Ich sitze in meinem Zimmer, mein Roommate schwingt den Mob und wir bereiten uns mental schon mal auf das kommende Basketballspiel der Collegmannschaft vor. GO MARLINS!!!
Ausserdem fängt das zweite Semester morgen an und alle freuen sich natürlich schon auf die kommenden Monate, die Prüfungen, die unzähligen Parties, die weiteren Basketballspiele, etc. Die Cafete war heute auch zum ersten Mal wieder gut gefüllt und sogar das Essen war heute ganz in Ordnung (heute gabs mal was vegetarisches auf den Teller).
Noch ein Schluck gute Milch und dann kann ich wieder das MAXIMUM aus mir rausholen!

STATUS: 100%, READY TO ROLL
Kommentar schreiben » |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 22, 2007

Im Fernsehen zelebrieren gerade die Chicago Bears (American Football) mit meinem Lieblingslinebacker Brian Urlacher ihren Superbowl-Einzug und ich lasse so ein ziemlich ertragreiches Wochenende ausklingen.
Am Freitag bin ich zunächst zu einem Spiel der Norfolk Admirals gegangen (lokale Eishockeymannschaft) und habe mir dort eine interessante Partie angeschaut. Interessant vor allem weil sich permanent irgendwelche Spieler auf die Zwölf gehauen haben und so das Publikum ordentlich aufgeheizt wurde. Nach dem Spiel bin ich dann auf eine „House-Party-Off-Campus“ gefahren und habe mich da mir da etwas die Zeit vertrieben, obwohl der Höhepunkt der Party erst noch folgen sollte: Ein besonders lustiger Geselle hat sich nämlich auf das Trampolin im Garten gewagt und trotz mehrerer Ratschläge dies doch besser zu unterlassen, geschah dann was ich schon prognostiziert hatte… (Irgendwie war dieser Darwin schon ein schlauer Mensch!) Das Problem bei einem grossen Garten-Trampolin ist 1. Die versteckte Hebelkraft, die in diesem Freizeitutensil steckt (und genau diese hatte er unterschätzt) und 2. Der Metallrand, den man auch meiden sollte (auch hier wurde leider alles falsch gemacht) Zum Glück stand das Trampolin aber auf dem asphaltierten Teil des Gartens und somit wurde der Fall auch „sanft“ abgebremst.
Wer sich schonmal eine aufgetaute Pizza näher betrachtet hat, kann sich dieses Bild nun gerne als das Gesicht des unverbesserlichen Jünglings vorstellen und wird eine gewisse Deckungsgleichheit feststellen können. Doch Alkohol heilt alle Wunden und so wurde der Vorfall nicht weiter beachtet. Das Beste am Schmerz ist doch wenn er nachlässt!!!
Dann wurde es Samstag und ich fand mich auf der zweiten „Party“ des Wochenendes wieder und auch diesmal sollte diese ausserhalb des Campus stattfinden. Der Abend wurde mit einem sehr verrückten Japan-Metzel-Rock n’ Roll-Film verbracht und das Beste am dem Film war, dass ein Trinkspiel auf der DVD integriert wurde. Sobald das Wort „Rock n’Roll“fiel, sich jemand die Haare zurückkämmte, Feuer/Flammen zu sehen waren oder einem Zombie der Kopf weggesprengt wurde, mussten alle trinken, denn dann erschien auf dem Bild ein Trinksymbol… Ein wahrlich interessantes Spiel (auch aus der Zuschauerperspektive). Warum gibts so tolle Dinge nicht in Deutschland???
Jetzt fängt das zweite Playoff-Finale an und ich bin werde mich nun den Indianapolis Colts und den New England Patriots widmen.
Pis pald
Kommentar schreiben » |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 18, 2007

Der Umlaut
Nachdäm ich mich ja langä Zeit gegen jede Art von Ümlauten gewehrt habä, habä ich mich nun entschlossen den Weg der
“Alt+ Key“-Eingabe einzuschlägen. Liest sich ja auch gleich vüil besser…
Nebenbei ordere ich gerade meine Bücher (so 25 Stück) fürs nächste Semester und freue mich schon auf meine kommenden Kurse, denn im Gegensatz zum ersten Semester habe ich diese nun komplett frei gewählt.
—————————————————————————————————————————
Mein Kurswahl:
1. Amerika für Anfänger: Wie isst man einen „Red-Robin Burger“? Was ist das ein „Free Refill“? Warum sind überall Erdnüsse drin? Bitte Extra-Cheese and Bacon!
2. Dosenpfand, was soll das?: Amerikanische Alternativen zum deutschen Büchsenproblem
3. Deutschland ist awesome: Drinking age is 16, sweeeeeet!!!Eisbein, Schnitzel, Sauerkraut, VW, Mercedes, Deutschland wieder aufgebaut, etc
4. Second Amendment for ever: Amerika ist zum Schiessen (Mit Mutti auf der Shooting Range)
5. Ultimate Fighting III: Regeln sind was für Schlappis,… (UFC)
Das wird ein Spass
2 Kommentare |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 16, 2007

SLAPSHOT!!!

Er ist in allen Toren dieser Welt zu Hause!!!
Gerade vom Hockey zurueckgekommen: Mehr geschwitzt als mein Vater beim Kochen und als kleines Dankeschoen noch nen schoeneren Muskelkater als Ulle nach dem Col du Tourmalet…
In diesem Sinne und nicht anders
1 Kommentar |
Alltagsschnack |
Permalink
Verfasst von maxva
Januar 15, 2007
Und da ich mich ja momentan auch selbst verpflege, hier mal ein Einblick in meine Produktpalette!

1. Jif, Extra Crunchy: Leckerste Erdnussbutter mit Stueckchen
2. Mrs. Butterworth’s: Leckerer Sirup, der jede Mahlzeit aufwertet
3. Quick Oats: Koernerfutter fuer Hobby-Athleten, schmeckt nur mit Mrs. Butterworth’s
4. Campbell’s: Noch Fragen? Ein Name, ein Produkt!
5. Creme Cheese: Wie ExquisaPhiladelphiaBresso, nur cremiger!
5 Kommentare |
Lustiges am Rande |
Permalink
Verfasst von maxva