Endspurt…

November 28, 2006

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LOOKING FORWARD 

Das Semester ist beinahe zu Ende und es geht mit grossen Schritten Richtung Endspurt, d.h. Klausuren, Projekte und eine wunderschoene Hausarbeit, die einem diese Zeit noch versuessen werden! Aber was kommt dann? Die Zeit vom 16. Dezember bis zum 23. Januar will irgendwie gefuellt werden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendjemand einen armen deutschen Austauschstudenten aufnehmen wird oder etwa nicht?

QUE SERA, SERA…


Back to the World…

November 27, 2006

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Die Meute nach dem Football-Spiel:

Shawon, Adrian, Michselbst und Chris (mein Roomate, aka. Pun)

Ich habe mein erstes Thanksgiving gut ueberstanden und bin heute erst wieder aus Woodbridge, VA gekommen. Jetzt sitze ich vor meinem Computer und versuche diese erlebnisreichen Tage Revue passieren zu lassen. Nachdem Dienstag die Uni aus war und alle Kinder schon ganz aufgeregt gewesesn sind, sind dann auch wir endlich Richtung Woodbridge, VA aufgebrochen, wo wir die naechsten Tage inmitten der Feuerwehrleute residieren sollten. Wir, das waren michselbst, Shawon (mein RA), Adrian (der oberverpeilte Stoner-Ire) und Chris (aka Pun, da man eine gewisse Aehnlichkeit mit dem gleichnamigen Rapper nicht leugnen kann).

Woodbridge ist so ungefaehr 20 Minuten von Washington, D.C. entfernt und beheimatet die sogenannten „Woodies“. O-Ton Chris: They are all fucked up in the head und da hatte er definitiv recht, denn Woodbridge beheimatet ganz schoen viele Rednecks oder wie ich zu sagen Pflege „Vorstadtvoegel“, die gerne permanent den ortsansaessigen 7-11 blockieren oder sich in den ekeligsten Spelunken dieser Vorstadtidylle schon morgens das Natti-Light (wohl das schlecheste Bier) reinschergeln. Ganz so unbeliebt sind die „Woodies“, denn dann aber doch nicht, sorgen diese doch ab und zu fuer Abwechslung in der Feuerwache, denn nach dem 12 Bierchen wird so mancher Versuch ueber die vierspurige Strasse zu wackeln mal ganz schnell zum „Human-Frogger“ (O-Ton Chris) und dann muessen halt die Ueberreste eingesammelt werden… :)

Die Zeit in der Feuerwache war aber der absolute Hammer und ich kann gar nicht so viel aufschreiben, denn hier ging definintiv ein Jugendtraum in Erfuellung (neben Polizist, Opas Lieblingssoldaten und Zivi for Life). Die meisten Feuerwehrleute arbeiten freiwillig in der Feuerwache und verbringen trotzdem fast ihre komplette Freizeit in dieser. Dort herrschte immer gute Laune und permanent wurde irgendjemanden entweder das Bett mit Abdeckfolie verschonert oder arteten jegliche Essensversuche in Food-Fights aus. Thanksgiving war sehr nett, denn zunaechst haben wir bei Chris Mama sone Art Fruehstucks-Thankgiving gehabt und dann zwei Stunden spaeter nochmal in der Feuerwache. Ich mag Truthahn und Truthahn mag mich, wobei ich getreu der alten Weisheit eines ehemaligen Freundes meiner Brueder nur nicht mag, wenn es nichts gibt und alles alles sehr lecker fand. Am Abend waren wir dann noch in einer gammeligen Kaschemme und der Ire hat sich gefreut, dass er sich aufgrund seines gefaelschten Ausweises mal wieder einen schwurgeln konnte. Nur warum er dies gerade mit Corona tun musste wird wohl fuer immer sein Geheimnis bleiben..

Der naechste Tag begann mit einer Partie „Two-Hand-Touch-Football“, was aber sehr schnell zum Vollkontaktzeitvertreib werden sollte. Leider sprang waehrend dieses Spiels ein besonders praechtiger Dickmops auf mich und noch jetzt tut mir alles weh (Auauau). Am Abend sind wir dann nach Georgetown gefahren, wo wir uns dann spaeter mit der Duke-Crew getroffen haben. Die Duke-Crew fand die erste Location aber voll doof, ey und ist dann in ein tausend Mal schoeneres Siff-Loch gezogen…aber der Drang nachBier war wohl staerker… War aber trotzdem ein cooler Tag und am naesten Tag sollte der Aufenthalt noch getoppt werden. Denn dann durfte ich mit auf einen Einsatz und dass auch noch auf der Engine, das ist das allergroesste Fahrzeug aus deren Fuhrpark und wenn ich sage das allergroesste Fahrzeug, dann koennen sich mal alle kleinen deutschen Loeschwagen ganz schnell verstecken… Zum Einsatz ging es volle Moehre durch den Verkehr und mit Sirene und allem Zubehoer.

Der Einatz wurde durch einen 350 Pfund- Riesen ausgeloest, der ohne Helm auf einem Quad unterwegs war, leider hatte der Pechvogel eine geoffenet Tuer eines LKW uebersehen. Der sah danach ganz schoen matsche aus, hat das ganze aber dann doch ziemlich „gut“ uberstanden, wenn man mal davon absieht, dass jeder Knochen in seinen beiden Armen mehrfach gebrochen war, er aber sonst noch weiter unter uns weilen darf…

I AM BACK ON THE TRACK…


Tach auch…

November 20, 2006


Put-Put-Put…Komm zu Papa!!!

Und wieder ist eine Woche rum und Thanksgiving steht nun bald vor der Tuer und das bedeutet, dass ich den Campus von Dienstag bis Sonntag verlassen und mit meinem Roommate verbringen werde. Dann gibt lecker Truthan und ich werde mich bei den Indianern dafuer bedanken, dass wir sie fast komplett ausgerottet haben und nun auf ihrem Land leben! Ansonsten geht es mir sehr gut und wie es aussieht werde ich wohl noch ein Semester in Virginia dranhaengen, obwohl ich noch nicht weiss, ob das dann auch mit der HU klargeht, aber die sollen sich mal nicht so anstellen!

Later…


Recht habt ihr…

November 15, 2006

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Bumm-Schakalaka-Bumm

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Treffer…und versenkt!!!

Wohlwar ich habe schon laenger nichts mehr geschrieben, aber in letzter Zeit hatte ich auch ganz schoen viel um die Ohren!!! Ich musst mich zum Beispiel fuer den Virginia Wesleyan Day (Tag der Offen Tuer) zur Verfuegung stellen und durfte dann die ilustre Gaesteschar von den Vorzuegen dieses Colleges ueberzeugen, was mir natuerlich nicht sehr schwer gefallen ist. Auf jeden Fall muss ich auch noch ueber unsere crazy Party berichten, auf der bestimmt so 100 Leute aufgetaucht sind und unter denen sich auch einige Gesichter befanden, die man definitiv davor noch gar nicht gesehen hatte. In unser Hall gab es dann auch noch ne Performance von einer Band und als die dann „Me and Don Julio Down By the Schoolyard“ gecovert hat, ging so richtig die Party ab… Na ja, in einem der Nebenraueme gab es dann das Pendant zu dem Auftritt der Band und dort haben dann alle im Hip-Hop Stil getanzt (MTV und MTV2) und ihren Abend definitiv genossen. Als I-Tuepfelchen hat dann jemand noch gegen 1.30 Uhr den Feueralarm aktiviert und damit die Party stilgerecht beendet…

I AM STILL ALIVE!!!

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Representing!


Goettlicher Beistand?

November 4, 2006

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Heiligenschein und Engelsfluegel???

Da gucke ich mir aus purer Langeweile noch mal meine Bilder von dem Washington-Wochenende an und da entdecke ich doch dieses Bild mit dem ganz klaren Beweis dafuer, dass mir der da oben wohl ganz wohl gesonnen ist oder wie soll man sich sonst diese sakralen Symbole am Himmel erklaeren???

„Ach Jesu S. , ach Jesu S., die Kinners machen immer Stress, wohin soll das den bitteschoen noch fuehren?“


Grusel, Grusel…

November 1, 2006

Tach auch,

die letzten beiden Tage standen unter dem Einfluss von Halloween, wobei die meisten Leute nur total doofe und gekaufte Verkleidungen getragen und sich so ueberhaupt keine Muehe gemacht haben. Ich hingegen hab mir sehr gross Muehe gegeben und mich als beruehmter Charakter aus einem Klassefilm verkleidet… Na wer raets???

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Kleiner Tipp: „Yippikajee, Schweinbacke!
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Klickt doch mal!

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Fuer viele Studenten war Halloween aber nur eine weitere Einladung um noch weniger Textilien aufzutragen und so gab es sehr viel zu sehen, wobei das bei 99% der Maennlein und Weiblein nicht besonders vorteilhaft war und sich meine Begeisterung uber Maenner in Strings und Frauen in Mini-Shorts in Grenzen gehalten hat…

Fuer grosse Begeisterung meinerseits hat allerdings ein Vortrag eines echten „Ghosthunters“ gesorgt, der aber allerlei Anspielungen auf Geisterfallen und den Marshmallow-Man gar nicht so lustig fand, da er ja kein „Ghostbuster“, sondern ein ernstzunehmender „Ghosthunter“ (Ja, leuchtet ein…) sei. Der Vortrag war aber wirklich spannend und ich habe mich auch ueber die „echten“ Geisterfotos gegruselt…Buhahaha! Nach dem Vortrag durften auch Fragen gestellt oder ueber eingene Geiterbegnungen berichtet werden. Die Mehrheit aller Anwesenden hatte auf jeden Fall schonmal einen Geist gesehen, wobei die Stonerfraktion (Gras und Pilz AG fuer Selbstversuche) unter den Studenten die allerdollsten Geschichten erzaehlte und ich mich koestlich ueber allerhand erfundenes amuesierte. Habe den Leuten die neben mir sassen erzaehlt, dass meine Eltern auch Geister im Haus haetten, die immer dann auftauchten wenn leckere Suessigkeiten oder koestliche Colakaesten wie von Geisterhand verschwinden und niemals wieder auftauchen. Doch niemand lachte und auch als ich erzahlte, dass ich bisher nur einmal Angst vor einem Geist gehabt haette und zwar als Patrick Swayze den Ton in „Ghost“ zum Schmelzen gebracht hat, erntete ich nur Unverstaendnis und keine Lacher…

HATE THE LIVING, LOVE THE DEAD