DC…

Oktober 30, 2006

Gerade von einem supergenialen Trip nach Washington, DC wiedergekommen! Hier schonmal ein paar visuelle Eindruecke. Bin schoen mit dem Greyhound nach DC gebraust und habe da zwei sehr coole Tage inmitten dieser genialen Stadt verbracht. Habe mir neben den bekannten Sehenswuerdigkeiten auch die Georgetown University angeguckt und bin immer noch total begeistert… Am Samstagabend war ich in sonem Laden namens „Rock ‘n Roll Hotel“ und hab mir da ganz geflegt mal n paar Bands angeschaut. Insgesamt ein super Wochenende!

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Vorm Washington Monument

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Im Hintergrund das Capitol!!!

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WW II-Memorial und Abraham Lincoln-Memorial im Hintergrund

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Wo isser denn, der George???

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Spooky! Auf der Rolltreppe zur U-Bahn


Germans United…

Oktober 27, 2006

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Der aktuelle deutsche Botschafter und Mr USA

Super, da habe ich gerade ne Dreiviertelstunde den heutigen Abend resumiert und dann schmiert mir die Kiste ab und der ganze Klatsch ist weg… Arggghhhh!
Habe heute Abend den deutschen Botschafter, Klaus Scharioth, getroffen und seinem Vortrag „Germany: A New Century“ gelauscht und mich ueber das vorzuegliche Essen gefreut. Der Vortrag war wirklich interessant und jetzt weiss ich auch, dass wir (die Deutschen), die Amerikaner eigentlich immer noch ganz dolle lieb haben und wir auch immernoch gerne mit den USA zusammenarbeiten wollen, auch wenn der Irak jetzt halt alleine von den USA befriedigt werden muss.

Neben dieser Grunderkenntnis habe ich an diesem Abend auch sehr viel ueber belangloses Quatschsabbeln gelernt, denn mein Tisch setzte sich aus einer illustren Schar von Exil-Deutschen und deutschsprechenden Amerikanern zusammen. Zunaest einmal wurden die Lebenslauefe verglichen, wobei besonders viel Wert auf die unterschiedlichen Diplomenvolumen („Isch war an Harvard“) gelegt wurde. Als ich nach einer halben Stunde auch mal was sagen wollte, ist mir netterweise meine Tischnachbarin ins Wort gefallen und begann dann ihren Monolog ueber ihre wundervollen Jahre in Trinidad und Mannheim (was fuer ein krasser Gegensatz; Sorry Jan!!!), wobei sie mir aufgrund ihrer sehr lebendigen Erzaehlweise mindestens dreimal die ungekaute Dinnerbestandteile auf den Aermel rotzte.

Neben ihr sass ein stockschwuler Deutschdozent, mit crazy-buntkarrierter Krawatte und lecker Armkettchen, der sich auch sehr gerne beim Reden zuhoerte und so uns weiter unterhielt. „Haha…ja, Mr??? (hab den Namen vergessen), der war ja auch so dedicated und involved…you cant imagine…haha…blablabla“ Kurzfristig wurde er von der Magdeburgerin, die jetzt mit einem Amerikaner verheiratet ist und als Lehrerin arbeitet oder der Stuttgarterin, die immer wieder von ihrem „Schatz in der Navy“ berichtete, unterbrochen. Leider war das ganze Spektakel nach 3 Stunden schon wieder vorbei und wir mussten das schoene Hilton verlassen…

I am the Chancellor of the World…

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Alles klar, die Sache ist geritzt, ich werde sein Nachfolger!!!


Stiernackenpolka…

Oktober 22, 2006


Amerikaner 1/3:“What’s Iwo Jima again?

Amerikaner 2/3: „Man, we dropped two bombs on the Japanese, one on Nagasaki and the other on Iwo Jima…“

Deutscher 1/1 (in Gedanken): „Hmmmm…Ich sach mal lieber nichts, denn ich hab ja auch nur Zivildienst gemacht und Windel-Wechsler und Profi-Abwaescher schweigen wohl jetzt mal lieber…“

Y’all!

Nach sehr langer Zeit melde ich mich mal wieder auf dieser wunderbaren Seite, denn ich habe mal wieder etwas interessantes erlebt. Ich war naemlich gestern Abend im Kino und hab mir da den neuen Clint Eastwood/Steven Spielberg-Film, „Flags of Our Fathers“ reigezogen. Der Film ist ganz in Ordnung, aber nicht der Film stand im Mittelpunkt, sondern die Leute mit denen ich da war. Ich hatte das grossen Glueck diesen Film mit zwei Marines und einem Army-Typen zu sehen, die sich schon seit Wochen auf diesen Film freuten und es dementsprechend als grosse Ehre empfunden haben, diesen mit einen waschechten Deutschen zu sehen und so begab es sich, dass drei kurzgeschorene Clichee-Soldaten und ein verweichtlichter Zivildienst-Soeldner den Abend gemeinsam verbracht haben. Versuche nun mal die wundervollen Dialoge dieses Abends wiederzugeben…

Die Begruessung war herzlich:
Amerikaner 2/3: „You are German, that’s awesome. Man, in WWII your Germans tanks were the shit!“

Deutscher 1/1 (in Gedanken): „Danke fuer das Kompliment tausend Mal zurueck geschenkt.“

Hobbies:
Amerikaner 3/3: „Man, I am a history-man, I like history a lot. Not the dates and facts that much, but everything that has something to do with war. Your German tanks…“

Deuscher 1/1 (in Gedanken): „Ja, die waren der Hammer, ich weiss.“

und natuerlich wurde auch die politische Seite der deutschen Vergangenheit thematisiert:
Amerikaner 3/3: „Hitler…I mean he was a bad man…You know…bad. But Germany suffered from serious economic problems back than…you know…and he somehow had this vision…but did it probably wrong…“

Deutscher 1/1 (in Gedanken schon ganz woanders, naemlich bei seinem leckeren Ben&Jerry’s in seinem Kuehlschrank): „Mmmm, isch dont think so…!!!“

Es folgten noch einige Lobeshymnen auf deutsche Spitzenpanzer und Flugzeuge und ein paar interessante Informationen aus dem Soldatenalltag… Warum war ich bloss Zivi?


Looking Forward…

Oktober 17, 2006

Heute faellt es mir auesserst schwer ueber irgendetwas zu schreiben, aber nach den zuletzt sehr turbulenten Tagen kehrt jetzt langsam wieder der Alltag auf dem Campus ein und ich hoffe, dass sich die ganze Geschichte bald aufklaert. Ist ja auch schon ein Ding, da faehrt man mal nach Amerika und dann sowas, einfach nur krass! Nun kann man leider aber nichts mehr an der Sache aendern und auch wenn es sich momentan noch etwas merkwuerdig anfuehlt, muss es jetzt auch wieder weitergehen…

In diesem Sinne…


???

Oktober 13, 2006

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, denn eigentlich hatte ich heute vor wieder einen Beitrag fuer „Der Amerikaner an sich“ zu schreiben, aber seit gestern steht mein gesamter Auslandsaufenthalt definitiv unter einem anderen Stern…

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde naemlich einer der Security-Guards auf seiner naechtlichen Ueberwachungsrunde von einem Unbekannten attackiert und ist dann an den Folgen dieser Attacke gestorben und jetzt koennt ihr Euch wahrscheinlich schon vorstellen was hier unmittelbar los war, bzw. immer noch los ist. Unmengen von Polizei patroulliert nun ueber den Campus und wenn man den Fernseher anstellt, wird man immer wieder mit der Tragoedie konfrontiert. Hubschrauber kreisen ueber dem Gelaende und man kann gar nicht begreifen, was eigentlich geschehen ist. Irgendwie fuehlt man sich hilf- und machtlos zugleich, denn man ist diese Art von Gewalt einfach nicht gewoehnt und man weiss auch nicht wie man jetzt reagieren soll… Hysterie ist aber definitiv der falsche Weg!

Wollte Euch deshalb eigentlich nur mal informieren, dass er mir gut geht und dass sich keiner Sorgen machen muss, denn momentan ist der Campus der sicherste Ort der USA und ausserdem haelt man jetzt einfach zusammen und durchsteht diese schwierige Situation gemeinsam.

P.S.: Zeitungsbericht


Stress mit WordPress…

Oktober 12, 2006

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Arghhh…

bastel gerade am Design des Blogs rum und irgendwie funktioniert der ver..c..e Blocksatz nicht mehr… Dafuer gibts jetzt aber nen schoenen Header mit Kirche drauf!

I am down with Blogging…


The Good Old Hockey Game…

Oktober 11, 2006

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War am Wochenende in Washington,D.C. und habe mir dort das Eishockey-Spiel zwischen den Washington Capitals und den Carolina Hurricanes (5:2) und natuerlich auch ein Bisschen von Washington angeschaut…

Eishockey? Der langweilige Sport bei dem man dem Spielgeschehen nie folgen kann, da man den Puck ueberhaupt nicht sieht? Richtig und auch falsch, denn das ist live ganz anders, denn die ganze Inszenierung stimmt in Amerika einfach und man erhaelt einfach ein Komplettunterhaltungsprogramm… und ausserdem gab es am Ende des letzten Drittels auch noch ne saftige Schlaegerei, die dann definitiv auch den letzten Zuschauer vom Sitz gerissen hat!

Slapshot!!!


Oh…Oh…Oktoberfest

Oktober 10, 2006


Jodelahiti und ein allgemeines Gruess Gott!

Freitag war Oktoberfest und ich bin immer noch ganz begeistert wie die Diversitaet unserer deutschen Kultur zelebriert wurde oder soll ich doch lieber sagen, unserer bayrischen Leitkultur… Denn fuer den Amerikaner sind der adrette Schnauzbart-Gustl im Lederhosenchic und die barbusige Dirndl-Vroni Deutschland an sich. Bierselige Schunkelmusik und wohltemperiertes und ungewuerztes Ethno-Gemansch, das aus undefinierbarer Sauce, einem Hotdogwuerstchen, Rotkohl in einer mir bisher komplett unbekannten Form und lauwarme Kartoffelmasse bestand, waren der verdiente Lohn fuer meinen Mut mich als stolzer Repraesentant der norddeutschen Minderheit auf dem Oktoberfest blicken zu lassen.

Der als Bayer fuer Arme verkleitet DJ und die faeschen Deutschlandfaehnchen deuteten schon auf das Allerschlimmste hin und als dann auch noch Heino aus den Boxen droehnte war es um mich geschehen… Ging es noch weiter bergab? Ja! Nach einem Best of Oktoberfest-Fetenhits 96 Sampler, wurde dann auch noch die deutsche Nationalhymne gespielt. Waehrend ich mich mit der Nachspeise abkaempfte, hatten sich schon einige Familien um meinen Tisch versammelt, da sie die Minority of One ausgemacht hatten. Von nun an musste ich Fragen zu 10.000 Jahren germanischer Geschichte beantworten, den 2.Weltkrieg bilanzieren und natuerlich auch ueber unsere aktuelle Situation berichten, in Folge dessen sich dann doch die Zeit davon schlich und ich mich nach 2 1/2 Stunden von dannen machte…

Gude Freundeee kann niemoand drennen,…



Mmmmmmm, wie bei Muttern…


What goes in, must come out…

Oktober 6, 2006


Lecker Cozze…

Ich habe mich schon arg gewundert, als ich gestern nach einer antrengenden Partie Squash in mein Zimmer kam und dort eine Horde von groelenden und stockbesoffenen College-Kids vorfand, die sich schon mal die ein oder andere Pilsette eingefuehrt hatten und nun voellig aus dem Haeusschen waren. Mein lieber Herr Gesangsverein, das war schon eine reife Leistung fuer so einen Mittwochabend, vor allem wenn man bedenkt, dass wir uns Mitten in einer Klausurenphase befinden und es jeden Tag um die Wurst geht… Na ja, meine Begeisterung fiel jedoch rapide ab, nachdem ich mir gegen 1 Uhr eingestehen musste, dass diese Party wohl nicht so schnell enden wuerde und damit mein Traum von einer ruhigen Nacht wohl definitiv ausgetraeumt war. Demonstrativ legte ich mich in mein Bett und versuchte so an die Raison der Anwesenden zu appellieren, aber nichts geschah und langsam begann ich mich zu fragen, wann die Ersten wohl gehen wuerden, doch noch wurde mir mein allergroesster Wunsch nicht erfuellt. Die Baesse wummerten weiterhin und auch das Bier lief immer weiter… Eine gefuehlte Ewigkeit spaeter, so gegen 2.30 Uhr war die Party dann zu Ende und die Meisten gingen in ihre Zimmer. Die Meisten bedeutete in diesem Fall, dass alle bis auf ein Maedchen gingen, die es sich schonmal in dem Bett meines Roommates bequem gemacht hatte… 10 Minuten spaeter, nachdem auch er sich die Zaehne geputzt, das Licht ausgeknipst und sich zu ihr ins Bett gelegt hatte (und ich schon das Allerschlimmste befuerchtete…!!!), hoerte ich wie er sie fragte, ob alles in Ordnung sei („Are you allright?“), worauf ein vulkanausbruchaehnliches Grummeln aus der Magengegend ihr die Antwort abnahm. Er wiederholte die Frage und immernoch gab es keine Antwort aus ihrem Mund (haha)… Ploetzlich aufkommende Hektik und ein lautes Poltern deuteten nun darauf hin, dass die Antwort auf seine Frage schon unterwegs war und ich erspare mir jetzt die exakten Details der dann folgenden Minuten, denn diese ergeben sich nun wirklich aus dem Titel des Eintrags…

I like the smell…

P.S. : Das war immerhin schon das dritte Mal in sechs Wochen und es ist kein Land in Sicht (oder doch mehr Land als einem wirklich lieb ist…)


Last Laugh…

Oktober 4, 2006

Me? Hehe…I…hehe…Yes?…No?…Perhaps?…Maybe?…You got it?

Wer kennt das nicht? Da will man gerade mal ueber die deutsche Auslandspolitik der letzten 150 Jahre referieren und dabei ganz besonders auf die friesischen Auswanderfamilien eingehen und dann sowas… Mir faellt das richtige Wort nicht ein und weder dict.leo.org, noch Hand und Fuss koennen jetzt helfen. Stille und Verunsicherung treten ein, die ganze Aufmerksamkeit richtet sich nun auf mich. Doch das waere doch gelacht, wenn man da nicht etwas machen koennte… Also, man faengt einfach noch mal ganz von vorne an und an der entscheidenen Stelle baut man einen gekuenstelten und selten bescheuerten Lacher ein und hofft, dass das Gegenueber dies enweder als Spitzenelement der deutschen Feierabendrhetorik begreift oder einfach sofort peilt, dass man mal rein gar nichts ueber dieses Thema (und dass selbst als Deutscher) zu berichten weiss!!!

KEEP ON LAUGHING