
Schnipp, Schnapp….
Ja Kinners, Vatter war gestern beim Friseur und was soll ich Euch erzaehlen, so ein Besuch in einem richtigen Barbershop (Vergleiche mit den gleichnamigen Film sind hierbei durchaus erwuenscht) ist auf jeden Fall mal ein Versuch wehrt.
Bin mit meinen Roommate nach unserem letzten Kurs zu einem richtigen Barbershop gefahren und den kann man mal gar nicht mit sonem schnoeseligen Berlin-Mitte Haarsalon vergleichen, wo einem eine ausgemergelte Enddreissigerin mit blonden Haaren und rosa Straehnenpony den neuesten Trend fuer 25 Euros aufzuschwatzen versucht, sondern einen richtigen afroamerikanischen Haartempel, wo der Kunde noch Koenig ist und auf ein Rundumprogramm zurueckgreifen kann, dass selbst Udo Walz die Schere rostet.
Dennoch war es gar nicht so einfach dem Friseur meine spezifischen Vorstellungen zu vermitteln…
Hindernisse, die ich ueberwinden musste:
- 99,9% aller Kunden des Universal Cuts-Haartempels waren bis gestern schwarz…
- Der Kunde des Universal Cuts Haartempels an sich sagt einfach: „Yo, make it look good“, setzt sich in den Sessel und dann macht der Friseur es gut…
- Fuer Weisse, also fuer mich, gibt es auch ein Poster, auf dem man die Frisuren nach Nummern auswaehlen kann. Nummer 1 war z.B. Pisspottschnitt und Nummer 2 ein klassischer Vokuhila…etc. Sehr schoen…
- Vokabeln wie „stufig“ oder „volumig“ fallen einem doch selten im passenden Moment ein…
- Der Frisuer hat mich kurz gemustert, mich nach meinem drolligen Akzent gefragt und dann die kommenden 45 Minuten geschwiegen und an meinen Kopf rumgewerkelt…
Und was soll ich sagen, ich bin auf jeden Fall zufrieden und warte einfach die naechsten zwei Wochen ab. Dann sind die Narben verheilt, die Haare nachgewachsen und das Leben kann weitergehen!
Blondes Maedchen, schuettel Dein Haar fuer mich…