Salad Days…

August 29, 2006



- Hey, what is you favorite American food from the cafeteria?

- Hmmm…salad!!!


Nie mehr…

August 29, 2006

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…werde ich mich ueber irgendwelche Leselisten und andere Aufgaben in Deutschland beschweren. Hier gibt es auf jeden Fall viel mehr zu tun und ausserdem bezahlt man sich allein an Buechern dumm und daemlich. Wissen und vor allem Bildung sind dermassen schweineteuer, dass ich mich mal lieber ganz schnell wieder auf meinen Stammplatz in die Bibliothek verziehe und da meine Buecher auch auskoste.

Die meisten Kurse die ich gewaehlt habe sind aber auf jeden Fall schon mal interessant und die Meinung eines deutschen Austauschstudentens ist immer gefragt. Ob das jetzt besonders gut oder schlecht ist weiss ich noch nicht…

So long


Gute Nacht Marie…

August 27, 2006

Die erste Woche ist schon vorbei und auch der erste grosse Partyabend ist ueberstanden. Ich selbst habe es zwar nicht auf die coole Party im Baseballteamclubhaus geschafft, aber wie kann man es als Deutscher auch wagen keinen Alkohol zu trinken und nichtmal andere Drogen zu konsumieren. Dennoch bin ich in VIII (Village III, das ist da wo was abgeht, denn da wohnen die Juniors und Seniors) gegangen und habe mich dort mit vielen interessanten Menschen unterhalten… So war es mir moeglich im Laufe des gestrigen Abends einige interessante Notizen fuer meine Feldstudie „Der Amerikaner an sich“, Kapitel I.I. „Erscheinungsformen“ zu machen.

  • Der coole Checker: Der coole Checker zeichnet sich dadurch aus, dass er fast wie eine 1:1 Kopie des neuesten 50 Cents Videos aussieht. Extragrosse Hemden und Hosen bieten ihm nicht nur den ultimativen Tragekomfort, sondern untermalen auch die kiloschwere Goldkette, die er um seinen Hals traegt und die bei steigender Nervoesitaet alle zwei Sekunden gerichtet werden muss. Die ungeknickte Schirmmuetze, die meist auf Baseballteams/Basketballteams aus Amerika hinweist, erinnert auch an manch einen ruestigen Strebergartenvorsitzenden, der dieselbe Trageweise verinnerlicht hat. Der coole Checker trinkt den selbstorganisierten Fuselalkohol aus grossen roten und sehr unauffaelligen Pappbechern und checkt alles von 18-48 ab.
  • Mamis Liebling: Diese Spezies zeichnet sich neben dem akkuraten Haarschnitt auch durch das Tragen von Polohemden aus. Gerne wird die Schirmmuetze verkehrtherum getragen und das Handgelenk mit einer protzigen Armbanduhr versehen, bzw. aufgewehrtet. Man hat Geld und man zeigt es halt, bzw. man hat keins und man versucht es zu verstecken. Muttis Liebling betritt die abendliche Ausgehbuehne mit ordentlich Schiefgang, da er schon heimlich und ganz alleine mindestens zwei Lightbeer in seinem verschlossen Zimmer getrunken hat. Ein stechender Blick und die sich im zehnsekundentaktwiederholende Floskel „Yo Dude“ helfen alle bisher bestehenden Verstaendigunsbarrieren zu ueberbruecken und ihn an das allebendliche Ziel zu befoerdern: Den Pupillenstillstand
  • Girlie: Diese Spezies zeichnet sich auf den ersten Blick durch den wirklich viel zu knappen Minirock und die von Mutti ausgeliehen schwarzen Pumps aus, die in ihrer Kombination schamlos die Fastfoodsuenden und Gewebeschwaeche dieses Individuums enttarnen. Eine interessante Schminktechnik, die mich stark an die zurecht unterbezahlten Labertaschen von Home Shopping Europe erinnert, runden das Erscheinungsbild ab. Diese Spezies transportiert den organisierten Alkohol gerne in Wasser-, bzw. in Gatoradeflaschen, was ihr meist einen kleinen Vorsprung vor den RAs (Residence Assistants) und Security Typen beschehrt. Oftmals vergeblich wartet diese Spezies auf den Ritterschlag, eine Einladung in einen der vielzu teuren Clubs durch einen Upperclassmen und gibt sich dementsprechend auch mit einer Micky Krause-Tribute Party im ortsansaessigen Baseballvereinsheim ab.
  • Der Freak: Der Freak zeichnet sich neben seiner vornehmen Kellerbraeune durch das tragen von eigenartigen T-Shirts aus. Gerne rundet er sein Erscheinungsbild durch merkwuerdige Assessoires ab, wie z.B. Pentagramme, extragrosse Loecher in seinen Hosen und jedliche Art von Ketten. Er erscheint meist uneingeladen in der Lobby und faellt durch merkwuerdige Sprueche und Kommentare auf. Hier muss noch weiter geforscht werden…
  • Der Nerd: Wird oftmals mit dem Freak verwechselt, unterscheidet sich aber komplett von dem Erstgenannten. Zeichnet sich primaer durch seinen sehr eigenen Koerpergeruch und seine permanente Abwesenheit aus. Meidet jedliche Begegnung und versucht autark in seinem eigenen Kosmos zu ueberleben. Sein Computer und seine interaktiven Freunde ersetzen ihm jedliche Art von realen Freundinnen/ Freunden und helfen ihm ueber den schmerzhaften Verlust von Mutti und Vati hinweg. Gerne heftet sich der Nerd in den ersten Tagen an die Fersen von vermeintlichen Leidensgenossen, doch leider gehoert die Spezies der deutschen Austauschstudenten noch nicht zu ihnen… ;)

Fazit: Die Komaleichen, die gestern noch rumkrakelten als ob sie die Koenige des Campus waeren, sind jetzt nur noch bleiche, verpickelte Haeufchen Elend, die schweigend und schwitzend ihre Pfannekuchen wegatmen.

Er lebt noch…


Fotos 2

August 26, 2006

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Batten Center

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Campusidylle

Johnston Hall
Johnston Hall

Ich haette gerne noch mehr Fotos hochgeladen, doch irgendwie ist mir der Computer hier nicht wohlgesonnen… Mit Firefox laeuft die Seite 1A, mit Explorer hoechstens noch 1E.

Es wird… 


Bookworm…

August 25, 2006

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Habe meine Kurswahl abgeschlossen und jetzt gehts ans Buecher kaufen! Momentan bin ich bei ca. $350 fuer das Semester. Vielleicht hilft ja Amazon oder Ebay? Auf jeden Fall sind alle Materialien viel teurer als in Berlin, obwohl sie oftmals schon gebraucht sind.

Vielleicht ist das Papier hier ja kostbarer?

Prognose: Arm und k-l-u-k
Na ja, begebe mich jetzt mal auf ne kleine Fotosafari und stell die Bilder dann online…



Open Door

August 25, 2006

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Let the Games begin:

Die Uni fuellt sich langsam und auch mein Roommate ist gestern eingetroffen. Er ist 23 Jahre alt, kommt aus D.C. und ist auf jeden Fall ein Netter, obwohl er gestern Nacht so heftig geschnarcht hat, als ob er den kompletten Urwald in derselbigen abholzen wollte. Die anderen Leute auf unserem Flur sind auch alle ganz in Ordnung, obwohl hier die Altersspanne von 18-21 reicht und auf jeden Fall einiges an Freakpotential dabei ist. Die Oberfreaks kommen wohl erst im Laufe des Wochenendes, wohnen aber zum Glueck auf der anderen Seite der Flurs. Die Tueren bleiben in der Johnston Hall bleiben immer offen und so trifft man sich meist zwischen Tuer und Angel und philosophiert angeregt ueber Gott und die Welt und Bier und Jegermeista (Ja, genau den!) und Vodka und Tequila und Autos und Frauen und Messer (Scheinbar sehr interessant, da auf dem Campus verboten…) und Bier und… (Lassen wir das!)


Rechts von mir wohnt ein sehr entspannter Ire, der fast nur mit seiner Akkustikguitarre angereist ist und derbe einen auf Singer/Songwriter macht. Sicherlich wird er schon bald ein paar Privatkonzerte fuer weibliche Gaeste spielen duerfen, da sein irischer Akzent schon so was wie der Running Gag geworden ist und er ausserdem am Montag seinen Geburtstag feiert (Leider wird er nur 20…!). Meine direkten Nachbarn sind bis jetzt noch nicht eingetroffen, aber ihre Nachnamen „Pride“ und „White“ (Bitte kombinieren Sie diese Namen in beliebiger Reihenfolge…) lassen schon auf ihren sehr amerikanischen Background schliessen…

I am still alive



Fotos…

August 22, 2006

Erstmal nur zwei Fotos, aber mehr folgen schon bald!!!

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Blick aufs Bett

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Blick aufs Badezimmer/Schrankwand



Abpfiff…

August 22, 2006

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Wo soll ich anfangen…?

Gestern Morgen um 8 Uhr ging es mit dem ersten Lauftraining los und die letzte Trainingseinheit von ingesamt drei Trainingseinheiten hat doch glatt um 20.30 Uhr geendet. Wer spielt nicht gern 6 Stunden pro Tag Fussball? Nach komfortablen 5 Stunden ging es dann heute um 7 Uhr mit einem Straftraining weiter, da weniger als 90% den „6 in 9″ Lauf geschafft haben. (Ich habe bei diesem Lauf gelernt, dass man vor jeglichen Ausdauerlaeufen besser auf jede Art von Milchprodukten verzichten sollte…).

Nachdem wir heute Morgen mit ner Dreiviertelstunde „Suicides“ begonnen haben ( 6X 50 Yards hin und 50 Yards zurueck im Sprint, dann 25 Yards hin und zurueck..usw.) fertig waren, war auch der „wahre Bomber der Nation“ fertig auf der Bereifung und somit der Traum vom Lockfuehrer, Polizisten, Aktmodell, Fussballspieler ausgetraeumt.

Diese Mischung aus militaerischen Drill (Liegestuetzen, Kniebeugen, Strafrunden) und den hochsommerlichen Temperaturen gepaart mit einer Luftfeuchte, die man sonst wohl nur in den ausgewaehltesten Vogelparks der norddeutschen Hemisphaere findet, haben dazu gefuehrt, dass ich mich aus dem professionellen Sport zurueckziehe und anderen Dingen widmen werde…

Dinge, denen ich mich nun widmen werde:

  • Den Security Guards neue deutsche Flueche beibringen
  • Die Klimaanlage runterdrehen
  • Die neuen und alten Studentinnen begruessen
  • Ins Gym gehen (um danach wie ungefaehr 95% der Typen hier auszusehen)
  • Schlafen…
  • Niemehr nicht an Fussball denken

In diesem Sinne und nicht anders!!!


DAY #1

August 20, 2006

„YOU MUST BE MAX?“

„MMMMM…“

„DO ALL GERMANS LOOK LIKE YOU?“

WENN ALLE SO AUSSEHEN WUERDEN, WUERDE DIE NFL DANN IN AMERIKA SEIN???

Ich habe es geschafft und bin nach einigen Schwierigkeiten, zu denen auch ein gehetzter Sprint ueber den Flughafen in Cincinnati gehoerte, endlich in Norfolk angekommen. In Paris hatten wir zuvor naemlich 1 1/2 Stunden auf der Rollbahn gestanden, da irgendjemand eingecheckt hatte, sich aber nicht auf seinem Platz befand…

Die Gegend ist echt wunderschoen und auch der erste Besuch in dem lokalen WAL-MART war von Erfolg gekroent. Ich wohne in der Johnston Hall im zweiten Stock und mein Zimmernachbar kommt erst im Laufe der Woche. Die Zimmer in der Johnston Hall sind ungefaehr zweimal so gross, wie die Zimmer in den anderen Residences. Pech ist nur, dass man sich das Badezimmer „viertelt“ und somit auch die Toilette. Aber waer schon mal campen war, weiss wie schoen ein gemeinsamer Toleittenbesuch im Halbdunkel sein kann.

Heute habe ich mich auch schon mit dem Fussball-Team getroffen und Coach Travis ist auf jeden Fall auch sehr nett zu mir, denn das Motto dieses Jahres heisst DEFENSE. Die erste Besprechung war auch toll, denn wer ne gelbe oder rote Karte wegen einer Leichtsinnigkeit riskiert muss mit drakonischen Strafen im kommenden Tarining rechnen. Wer von Euch (bis auf meinen Vater natuerlich :) ) kann eine Minute Liegestuetzen machen??? Ich auf jeden Fall nicht.
Auf die „F-Bomb“ folgt ein wundervoller Tag in Laufschuhen und
Morgen beginnt der Tag mit einer laessigen Trainingseinheit, dem 6-9 Lauf und dann gehts mit taktischen Spielchen weiter, bevor wir endlich Pumpen gehen. Dieser Tag klingt dann, wer haette das erwartet, mit einer laessigen Trainigseinheit am Abend aus.

Wie sieht wohl der Rest meiner naechsten Woche aus???


Wissenswertes

August 15, 2006

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  • Norfolk gibt es schon seit 1682
  • Norfolk ist eine kreisfreie Stadt im US-Bundesstaat Virginia und liegt im Südposten des Staates am Elizabeth River
  • Die Einwohnerzahl lag beim letzten Durchzählen bei 237.835 und ab Samstag bei 237.836
  • Norfolk ist auch sehr sicher, da sich hier der Stützpunkt der US-Marine befindet
  • Außerdem gibt es auch eine Städtepartnerschaft mit Wilhelmshaven/Niedersachsen
  • Danke WIKIPEDIA für diesen interessanten Informationen!!!

Status: Fast fertig gepackt; Der Stecker-Adapter ist gekauft; Vorfreude auf die letzten Tage in Berlin; Das Abenteuer kann beginnen…;COACH TRAVIS ICH KOMME!!!